13.02.2021, Elektrotechnik-Meister Erich Schwar - in unserer Erinnerung

Wie unbarmherzig das Schicksal sein kann,
wird mit
dem doch überraschenden Tod
von

Erich SCHWAR

am 12. Feber 2021 einmal mehr deutlich.

Nicht einmal ganz vier Wochen
nach dem plötzlichen
Tod von Eberhard Eckhart
wird Mooskirchen mit Erich Schwar
nun schon der zweite Elektrotechniker
"genommen".


Seit dieser Zeit befand sich der nun nach kurzer Krankheit
Verstorbene in stationärer Behandlung. Alle Bemühungen der Ärzte
waren schlußendlich aber vergeblich.

Unser Mitgefühl, unsere aufrichtige Anteilnahme

gilt an dieser Stelle allen Angehörigen. 

Erich Schwar wurde am 2. Juli 1950 in Graz geboren, wuchs in St. Bartholomä auf, absolvierte die Pflichtschule und konnte mit Unterstützung der Eltern alle ins Auge gefassten beruflichen Ausbildungen erfolgreich beenden.
Der im November 1972 in St. Johann in Tirol erfolgten Verbindung - sie ist seit Jahren beendet - entstammen die Töchter Cornelia und Daniela, die schon in Mooskirchen - hier wurde ein schmuckes Eigenheim geschaffen - aufgewachsen sind. Sie bereiteten ihrem Papa - auch Opa - , jetzt in größerer Familie mit Partner und Kindern, sehr viel Freude.
Geraume Zeit schon verbrachte der Verstorbene mit Lebenspartnerin Theresia, mit der er zufriedene Jahre erleben durfte, die ihm Tochter Lisa schenkte. Sie alle trauern sehr um Papa, Opa und Partner.

Seine außergewöhnlichen Leistungen als Elektrotechniker wurden rundum von vielen sehr gerne in Anspruch genommen. War er nach seiner Rückkehr in die Weststeiermark als Mitarbeiter bei einschlägig tätigen Fachunternehmen sehr willkommen, entschloss er sich später, doch selbständig zu werden. 
Damit war dann wirklich Arbeit von früh bis spät verbunden. Nichts, wirklich nichts, war ihm zu schwer. Jeden Wunsch erfüllte er. Auch zu jeder Tages- und Nachtzeit; wann immer er um Hilfe gebeten wurde, nahm er sich der Sache an. Und führte sie bis zur vollständigen Versorgung eines Haushaltes oder eines Betriebes aus. 
Keines der öffentlichen Gebäude in Mooskirchen kam ohne seine erstklassige Facharbeit aus; diese Arbeit - ob Neuinstallation, ob Instandsetzung oder Verbesserung - hat Bestand und wird auch jetzt, nach vielen Jahren, noch immer sehr anerkannt.
Gleiches gilt für die Mooskirchner Gewerbebetriebe, die ohne seine Dienste nicht auskommen konnten oder wollten. Ganz abgesehen von einer Unzahl an Privatkunden, die ihm vertrauten, sich ihm anvertrauten, stets zufriedenstellend bedient wurden und, mit Arbeit und/oder Gerät/en, eine langfristige, wenn nicht dauernde "Verbindung" zu/mit ihm herstellen (können)..

So hat sich Erich Schwar in aktiver Zeit und nach dem Übertritt in den wohlverdienten Ruhestand unser aller Wertschätzung erworben.
Dieser sehr ruhige, eher zurückhaltend lebende Mitbewohner war aber auch ob seiner Geselligkeit sehr gerne gesehen. Dort und dann schloß er sich in gesellschaftlicher Runde den Gesprächen und Unterredungen an, brachte sich ein und regte auch an. 


Das, was an Erich Schwar sterblich ist, wird im engsten Familien- und Freundeskreis verabschiedet.
Eine persönliche Abschiednahme ist am Donnerstag, 18. Feber 2021 zwischen 9:00 und 13:00 Uhr in der Aufbahrungshalle Mooskirchen möglich.

DANKE für das vorbildliche Bemühen und das wertschätzende Miteinander.

Ruhe in Frieden.


Abschied für immer ....

Am Donnerstag, 18. Feber 2021 wurde das, was an Erich Schwar sterblich war, im engsten Familien- und Freundeskreis
bei der AUFBAHRUNGSHALLE

verabschiedet.

Die würdig gestaltete Zeremonie leitete
Provisor Mag. Wolfgang Pristavec.

Im Rahmen des Wortgottesdienstes fand der Herr Provisor sehr anerkennende Worte für den verstorbenen Mitbewohner.
Zu dem, was der Nachruf aus dem Leben von Erich schon enthält, war von einer leider nicht ungetrübten Kindheit zu erfahren.
War es zuerst seine Mutter, die schwer erkrankt in Kindesjahren verstarb, erkrankte später auch sein Vater. So schwer sogar, dass Erich einige Jahre bei seiner Schwester Rosemarie, die in Fluttendorf mit Franz Schlögl verheiratet war, Aufnahme fand. Auch in Mooskirchen die Pflichtschule kurzzeitig besuchte und mit Besserung des Gesundheitszustandes seines Vaters wieder zu ihm nach St. Bartholomä zurück kehrte.
Im Beruf als Elektrotechniker fand er wahrlich Berufung. Damit hatte er ebenso besondere Freude, wie seine Lehrherren und später zufriedene Arbeitgeber.
Mit hohem Fachwissen ausgestattet, machte sich der junge, sympathische, sehr ruhige Weststeirer auf, das Land kennen zu lernen. In Tirol fand er eine geeignete Arbeitsstelle, lernte dort Anna kennen, mit der er in St. Johann in Tirol die Ehe schloß.
Nach Jahren kehrten sie in die Weststeiermark zurück und errichteten in der Nähe seiner Schwester Rosemarie ein Eigenheim.  
Hier wurde er, wie auch schon ausgeführt, selbständig.
Und, so der Herr Provisor, wo immer in Kirche oder Pfarrhof bzw. kirchlichen Gebäude ich zu Verteilerschränken komme, lese ich von Erich Schwar. So bleibt er nicht nur mir in Erinnerung.

Zu den Klängen von Andreas Gabalier "amoi seg ma uns wieder ...." wurde der Sarg zum Bestattungsfahrzeug geleitet
Niemand der Angehörigen und sonst Anwesenden schämte sich seiner Tränen. Im Bewusstsein, von Erich Schwar für immer Abschied zu nehmen - räumlich.
In unseren Gedanken bleibt, in unserer Erinnerung ist er mitten unter uns .....

Erich Schwar.   


RUHE IN FREUDE UND FRIEDEN