15.08.2012, Kapellenfest in Zirknitzberg - zum 54. Mal

Das
KAPELLENFEST in Zirknitzberg
am Festtag "Maria Himmelfahrt" - 15. August – hat Tradition. ES wurde heuer zum 54. Mal in ununterbrochener Reihenfolge durchgeführt.

Die "räumlichen" Voraussetzungen - von außen und ohne genau hinzusehen, betrachtet – scheinen ja gar nicht optimal zu sein. Die einzelnen, wunderschön gestalteten Wohnhäuser von Zirknitzberg sind durch die gemeinsame Bezirksgrenze Deutschlandsberg - Voitsberg und damit zwischen der Gemeinde St. Stefan/Stainz und Marktgemeinde Mooskirchen getrennt.

Diese äußeren Bedingungen sind, so wissen wir, aber wirklich kein Hindernis. Mehr noch, sie schweißen so richtig zusammen.
Eine Vielzahl an jungen und schon etwas in die Jahre gekommenen BewohnerInnen ist an den Vorbereitungen eine Woche vor dem großen Ereignis, am Fest selbst und bei allen Aufräumarbeiten für wieder knapp eine Woche gerne tätig. Auch jene, die hier geboren, die hier aufgewachsen sind und nunmehr einen anderen Wohnsitz gewählt haben. Das Mittun bei der Veranstaltung führt jährlich gerne "zu den Wurzeln" zurück.

So kamen auch an diesem 15. August – vielfach der „große Frauentag“ genannt – wieder sehr viele Gäste nach Zirknitzberg.
Böllerschüsse, schon seit früher Morgenstunde zu hören, "verkündeten" auch den Beginn der Festmesse und waren zu einzelnen Messteilen unüberhörbar. Dabei fiel auf, dass sich bei den "Bedienern des Böllerschiessens" ein Generationswandel anbahnt. Auf unserem ersten Bild sind sowohl langgediente Zirknitzberger wie jene zu sehen, die diese Funktion künftig ausüben werden.

Wie immer begann das Fest mit der hl. Messe bei der schön geschmückten Kapelle.
Dechant Konistorialrat Friedrich Trstenjak
,
der Pfarrherr von St. Stefan/Stainz,
feierte den Gottesdienst mit den Anwesenden bei musikalischer Umrahmung durch ein
Ensemble
der Jugendkapelle Mooskirchen
(Thomas Lechthaller, Dominik Gschier, Gerald Tappler, Mario Oswald, Andreas Schaumberger und Reinhard Schantl).

Mit einigen klingenden Beiträgen verkürzten die Mooskirchner Musiker die Zeit bis hin zur Tagesmitte.
Die helle Glocke der Dorfkapelle Zirknitzberg gab hier ihren angenehmen Ton an und „leitete“ so über auf das weitere Musikprogramm.

Nahezu mit dem letzten Glockenschlag begann der
„Sulmtal Express“
(sogar Fanclub-Mitglieer waren anwesend)
mit seinen Interpretationen. Das Eröffnungsstück, wie könnte es anders sein, das weithin ebenso bekannte wie beliebte „Trompetenecho“.
Zu späterer Stunde, gegen Abend hin, griffen dann
„die Ligister“
zu ihren Instrumenten. Da war, bei herrlichsten Sommertemperaturen, wirklich alles bereit für einen musikalisch begeisternden Feiertagabend.

Das aufmerksame Servicepersonal
war sehr bemüht, allen kulinarischen Nachfragen - die Speisen- und Getränkekarte ließ an Reichhaltigkeit nicht zu wünschen übrig - zu genügen. Ein Kompliment für diese Dienste, auch bei allen Ständen.
Im "Wein-Stadl" wurden die Besonderheiten der Mooskirchner und St. Stefaner Winzer geboten - und gerne angenommen.

Obmann Manfred Spari

brachte in Begrüßungsworten seine Freude über zahlreichen Besuch, besondere Unterstützungen und die engagierte Mitarbeit aller Mitglieder lobend zum Ausdruck.
Es ist ihm und allen seinen MitstreiterInnen ebenso herzlich zu gratulieren wie zu danken.

Die Kapellengemeinschaft Zirknitzberg ist etwas besonderes.
Das alljährliche Kapellenfest auch.


Die vielen zufriedenen Gäste aus nah und fern (unter ihnen Bgm. Engelbert Huber, Mooskirchen - Vbgm. Michael Jeschelnig, St. Stefan/Stainz – Dechant KR Friedrich Trstenjak, St. Stefan/StainzProvisor Mag Wolfgang Pristavec, Mooskirchen - Vertreter der Vereine und umliegenden Kapellengemeinschaften, sowie Gönner und Sponsoren) sind der eindeutige und beste Beweis!

Das Kapellenfest 2013 wirft seine Schatten voraus.