23.09.2021, ein geschätzter Mooskirchner: Gerold Hochstrasser – Fest in Etappen für und mit ihm

Für den geschätzten und anerkannten Mooskirchner Mitbewohner

Gerold HOCHSTRASSER,

Gastwirt und Realitätenbesitzer a.D., jährt sich die Geburt dieser Tage zum wiederholten Male.

Es versteht sich, dass der am 23. September 1941 in Mooskirchen Geborene aus diesem Anlass im Mittelpunkt zahlreicher Ehrungen stand.
Es war diesmal gewünscht und wurde natürlich beachtet, ein Fest in mehreren Etappen.'

Der Geburtstag-Morgen.
Standesgemäß hat es natürlich am Morgen des Geburtstages – sehr zeitlich morgens, für einen Jäger und Heger an sich kein Problem – mit dem
„Weckruf“ durch das Ensemble der Jugendkapelle Mooskirchen
begonnen.
Die rund 30 Personen umfassende Gratulanten-Schar war aus den Familienangehörigen, engsten Mitarbeitern und Nachbarn gebildet.
Da wurde alles zum Ausdruck gebracht, was dem Jubilar – wie immer bestens gelaunt – zu sagen und wünschen war. Mit viel Musik und einigen Böllerschüssen; weithin hörbar.
Tagsüber gaben sich viele, die mit Gerold in Verbindung standen oder stehen, die ihn schätzen und mögen, die Klinke des Hauses Hochstrasser in die Hand.'

Die Mitarbeiter.
Am Abend waren es dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihrem Seniorchef die ganz besondere Aufwartung machten. Viele Jahre stehen sie grossteils mit ihm in tagtäglicher Verbindung. Auf seine Erfahrung zählen sie, ihm vertraut man und allem, was er noch immer zu tun vermag, wird größte Wertschätzung entgegengebracht.

Vereine und Organisationen.
Am frühen Freitagnachmittag fanden sich Vertreter der örtlichen Vereine und Organisationen im Hause Hochstrasser ein.
In seiner Gratulation betonte
Bgm. Engelbert Huber,
nach ihm auch Obmann Erwin Wutte (für Männergesangverein und Kameradschaftsbund) das großzügige Entgegenkommen, die Mitwirkung und Verständnis von Gerold Hochstrasser durch viele Jahrzehnte.
Huber sprach von einer ganz besonderen Persönlichkeit in der Person von Gerold Hochstrasser, die über Jahrzehnte alles, was ihm und dann auch Gattin Liane übertragen wurde, erweiterten, mustergültig ausbauten und zu dem machten, was es heute ist: ein Musterbetrieb als Vorbild für die Steiermark. Der Bürgermeister anerkannte auch den Werdegang vom kleinbürgerlichen Gasthaus mit überwiegend Landwirtschaft und Viehzucht hin zu einem renommierten Gastbetrieb und einer Destillerie, die Weltmeister-Produkte zu erzeugen imstande ist.
Es ist Gerold und auch Liane geschenkt, im Team einer 3-Generationen-Führung tätig zu sein. In der man sie und ihn hört, gemeinsam überlegt und Entscheidungen trifft wie vor Jahren, dass sie Eigentümer eines außergewöhnlichen Hauses sind, das weit über Mooskirchen hinaus bekannt ist und in alle Richtungen strahlt.
Der Bürgermeister vergas nicht das anzusprechen, was
Gerold für die örtlichen Vereine
zeitlebens bereit war, zu geben. Insbesondere für den
Stocksportverein „Eisfrei“ Mooskirchen,
dem er über Jahrzehnte Herberge gibt. Als Mitglied seit sechs Jahrzehnten hat er nicht nur aktiv im Interesse des Vereines gewirkt, sondern auch nachhaltig so, dass die Stocksportanlage jederzeit betreten werden kann und unzählige Male zum Mittelpunkt sportlicher wie gesellschaftlichere Ereignisse wurde.
Gleiches ist für den
Sportverein „USV Draxler“
zu sagen, für
Bauern- und Jugendkapelle,
in denen der Jubilar zwar nie selbst aktiv war, aber in der einen oder anderen Form immer unterstützend, mit Hilfen oder Ratschlägen Positives bewirkte.
Engagiert als
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr
war Gerold zwischen 1963 und 1993. Von dort weg war es ihm zeitlich zwar nicht möglich, tätig zu sein. Sein Entgegenkommen blieb aber ungebrochen, sein Herz und seine Einstellung zur Ehrenamtlichkeit ebenso.
Beziehungen zum
Männergesangverein
reichen bis in die früheste Jugend des Jubilars zurück. War das Haus Hochstrasser an bestimmten Wochentagen nicht nur Stätte des gemeinsamen Gesangs, sondern auch des traditionellen  Kartenspiels vor und nach den Proben, oftmals bis in frühe Morgenstunden. In diese Zeit, insbesondere jene des Wirkens von Karl Schabl, dem legendären Mooskirchner „Musikus“, gehen jene mit Gerlinde Hörmann zurück. Sie, heute auch Leiterin des Chores "pro musica" überraschte den Jubilar mit einer Fotomontage, die das Mooskirchner Original Karl Stoll und den jungen Gerold – er in Mooskirchner Altsteirertracht – zeigt.
Auch das Miteinander im
Kameradschaftsbund
war ihm sehr wichtig. In vielen verschiedenen Funktionen bis hin zum stellvertretenden Obmann.

Unternehmer und Arbeitgeber.
Weit mehr als vier Jahrzehnte lag es an Gerold und seiner Gattin Liane, dem Hause Hochstrasser Profil zu geben. Die Zeichen der Zeit zu erkennen, viele Bautätigkeiten auszuführen. Auch der Zeit entsprechend. Seinerzeit in Richtung Fremdenzimmer (erinnern Sie sich noch an die regelmäßige Anwesenheit der Sturm-Fußballer um Trainer Gerd Springer, mit den legendären Größen Schilcher, Weber, Steiner und wie sie alle hießen??). Dann später mit dem kompletten Umbau von Gaststube, kleinem Saal und Sanierung des großen Saales, uvm.
Der Um- bzw. Neubau der Edelbrennerei wurde maßgeblich beeinflusst, in allen Beziehungen nach Kräften unterstützt.
Als
Ausbildungsbetrieb für Lehrlinge als - vorwiegend weiblich - Köchin bzw. Kellnerin
machten sich "die Hochstrasser's" einen Namen. Mehr als 40 junge Damen wurden mit jenem Rüstzeug ausgestattet, das sie im Hause selbst oder anderswo befähigt, den erlernten Beruf so auszuüben, dass es dem jeweiligen Arbeitgeber zur Freude gereicht. Den Kunden ebenfalls.
Auch in der Destillerie hat die Erweiterung aller Notwendigkeiten dazu geführt, dass Dienste von Fachleuten ausgeführt werden müssen. Dass sie - die hinzugekommenen Mitarbeiter - das in besonderer Weise tun, wird mit so vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen noch zusätzlich zum Ausdruck gebracht. Weltmeisterliche Produkte, weil alles stimmt im Hause Hochstrasser.
Ein

meisterhaftes Team um Gerold, Gerald und Martin Hochstrasser -

3 Generationen mit einer Stimme in eine Richtung. GROSSARTIG.

Die Familie.
Am 22. September 1965 führte Gerold in Köflach Liane Pock vor den Traualtar. Die Geburt von Sohn Gerald im Oktober 1966 und Tochter Silvia im Dezember 1968 machten das Familienglück perfekt.
Beide Kinder sind mit den Eltern, ihren Partnern und dem Unternehmen eng verbunden.
Gerald, sehr früh in die Unternehmensführung mit einbezogen, hat mit Gattin Gerlinde schon Jahre alle "Fäden gut in der Hand"; beide werden von ihren Kindern Christina und Martin, die bestmögliche Ausbildung genossen, in beeindruckender Weise unterstützt, bringen ihre fachlichen und praktischen Kenntnisse schon sehr gut ein. Sie sind also auf dem besten Weg.
Auch die beiden Enkelkinder Laura und Marlies (aus der Ehe von Tochter Silvia mit Schwiegersohn Claus) machen Oma und Opa große Freude; nicht minder alle Nichten und Neffen, die sich zum hohen Geburtstag des Onkels am Marktplatz in Mooskirchen eingefunden und mit Gerold in familiärer Runde so gefeiert haben, wie das hunderte andere Personen in diesem Haus wohl auch schon gemacht haben; hoffentlich auch künftig noch oft tun werden.

Unseren Jubilar Gerold Hochstrasser, sein Leben und Wirken zu beschreiben, ist nicht möglich. Ihn muss man einfach erleben.
Als ungemein gebildeten Menschen - der Bürgermeister bezeichnete ihn als wandelndes Lexikon -, immer humorvoll, diplomatisch und beneidenswert geradlinig. Das machte und macht seinen Weg aus. Gerold ist nicht nur in seiner Familie unverzichtbar, er denkt, er lenkt
Durch nunmehr 80 Jahre; die viele auf kürzeren oder längeren Abschnitten mit ihm gehen durften.

Dafür, lieber Gerold, danken wir dir sehr herzlich.

Alles Gute für die kommenden Jahre; persönliches Wohlergehen, Gesundheit und Freude!

Auch
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,
unlängst Gast im Hause Hochstrasser, hat sich unter die Gratulanten gereiht.
Wohl gesetzte Worte bringen in den übermittelten Glückwünschen zum Ausdruck, was hier schon ausgeführt wurde und auch der Landesspitze nicht verborgen ist, was Gerold Hochstrasser geleistet und bewirkt hat. Das "köstliche Nass", Weißweine der Spitzenproduzenten der Südsteiermark, finden sich unter den vielen Geschenken zum Festtag.




Gerold Hochstrasser und die Jagd

Die Jagd.
Sehr früh schon zog die Jagd Gerold in den Bann.
Sein Vater Johann und der gleichnamige ältere Bruder vermittelten ihm erste Eindrücke, die dann zur Ablegung der Jagdprüfung reichten. Da kam er von dieser Passion nie mehr so recht los. Lernte unzählige Freunde kennen, jagte im Laufe der Jahrzehnte auch weit außerhalb Österreichs und kam so mit Gebieten in Berührung, die ihm ohne dieses geliebte Hobby wohl verborgen geblieben wären.

Dann war die Zeit reif, hier in Mooskirchen einer der Pächter der Gemeindejagd zu werden. Von Anfang an war er einer, der das gute Miteinander mit den Grundeigentümern und den Bauern in den Vordergrund stellte und dafür auch jetzt, in seiner letzten Jagdperiode als Obmann noch hohes Ansehen genießt.

Als Allein- und Miteigentümer großen Grundbesitzes in Hirschegg (die ersten Verbindungen von Gerold in das Oberland reichen in die siebziger Jahre zurück) weiß Gerold auch, was es bedeutet, eine Eigenjagd zu führen. Da ist viel Geschick vonnöten, in Gebieten, die vom Wolf „besucht“ werden, in die Windräder für die Stromerzeugung errichtet werden.
Gemeinsam mit seinen besten Jagdfreunden Wolfgang Schlagin und Werner Schilling hat er im Laufe der letzten 30 Jahre vieles möglich gemacht, schon zu Zeit netz gewerkt als das viele noch nicht kannten, immer die gute Zusammenarbeit gesucht und, auch in diesen Jahren jetzt, alles für das Wohl der Tiere, die uneingeschränkte Entfaltung der Natur, in einem Lebensraum für Mensch und Tier unternommen.

In Mooskirchen ist ihm, der dem unvergessenen Peter Bäuchel, vlg. Finz als Obmann folgte, der Weitblick zu bescheinigen, rechtzeitig vor Ablaufen der aktuellen Jagd-Pachtperiode mit 2022 Weichen zu stellen, für eine geregelte Nachfolge zu sorgen. So ist es unter seiner Anleitung, mit seinen Ratschlägen und seinem umfassenden Wissen gesichert, dass Enkel Martin und seine Freunde gut in die Zukunft als Jagdpächter gehen können.

Seine Jagdkollegen aus fern und nah erweisen ihm natürlich die Ehre, bringen ihre Anerkennung zum Ausdruck und lassen damit wissen, welchen Stellenwert er bei jungen und älteren weiblichen wie männlichen Waidkollegen noch immer genießt.


nette Begnungen zwischen dem Jubilar und Vertreter örtlicher Vereine bzw. Organisationen


der krönende Abschluss am Samstag-Nachmittag

Drei

FEIER-Tage

für Gerold wurden am Samstag-Nachmittag mit Freunden und Jagdkollegen gebührend abgeschlossen.
Zahlreich waren die Gäste anwesend, bestens gelaunt; der Jubilar in Hochform und dazu musikalische Gäste, die Gerold wirklich überraschten.
Nach einem Signal der Jagdhorn-Bläsergruppe gratulierte Obmann Klaus Schlagin namens des Jagdschutzvereines, würdigte das Bemühen von Gerold über all die Jahre.
In Anerkennung aller Verdienste wurde ihm eine hohe Auszeichnung des Steirischen Jagdschutzvereines unter Beifall der Anwesenden überreicht.

Mit dem DANK für die ausgezeichnete Bewirtung verbinden wir an dieser Stelle die aufmerksame Arbeit aller Damen im Service, sowie jene der Damen und Herren, die in der Küche hervorragende Speisen zubereiteten. Kompliment.


die "Woche Voitsberg" - online

auch die "Woche Voitsberg" gratuliert Gerold Hochstrasser zum Jubiläum; hier gelangen Sie zum Online-Bericht:
https://www.meinbezirk.at/voitsberg/c-leute/eine-lebende-institution-wurde-80_a4919614?utm_medium=email&utm_campaign=Newsletterversand&utm_source=Newsletter