26.09.2019, für die Ankunft von Meister "Adebar" im Jahr 2020 alles vorbereitet

Seit dem Jahr 1952 weiß Rosi Hochstrasser zu berichten, kommen alljährlich

Weißstörche

nach Mooskirchen und haben auf einem Schornstein des altehrwürdigen Bürgerhauses beim vlg. Steghafner Heimat.

Dass das in dieser Form möglich ist, ist zum einen den damaligen und jetzigen Eigentümern zu verdanken - danke für Verständnis und Entgegenkommen -, für die die Störche und alle damit zusammenhängenden Begleiterscheinungen zur liebgewordenen Gewohnheit geworden sind. Auch wenn es mit oftmals viel Lärm, auch Schmutz und anderem verbunden ist.
Es würde "einfach etwas fehlen, wenn die Störche nicht kämen", meinte Rosi anlässlich der Reinigung von Horst, Dachrinnen und anderem an diesem Tag.

Derartige, unumgängliche Arbeiten wurden bis vor einigen Jahren von Anton Plaschzug dem Einsatzleiter der Berg- und Naturwacht in Lieboch ausgeführt; seither ist Herr Haberl immer wieder bemüht, in gutem Einvernehmen mit den Besitzern und der Marktgemeinde Mooskirchen fachlich qualifizierte "Arbeit" zu machen.
Dafür sagen wir herzlich "Danke".

Damit doch beträchtliche Höhen überwunden werden können - Störche suchen sich, so Herr Haberl, immer den höchsten Punkt in einer Besiedlung aus und wollen auch Menschen um sich wissen, - bedarf es einer entsprechend sicheren Steig(Aufsteig)-Hilfe.
Diese wird mit der Drehleiter des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg am Standort in Köflach gerne zur Verfügung gestellt. Kommandant ABI Markus Murgg und HLM Wolfgang Kogler (bei ihm ist die Leiter unter guter Führung) gilt Dank für alle Hilfen zum passenden Zeitpunkt.

An diesem Vormittag hatten die beiden genannten Herren, Haberl und Kogler, wirklich alle Hände voll zu tun, um einerseits die Benützung des Schornsteines für die kommende kalte Jahreszeit zu gewährleisten und zum anderen alles so am Horst vorzubereiten, dass die Störche auch 2020 wieder in Mooskirchen "landen" können. Unglaublich, welche Mengen an Unrat sich in derart lufitger Höhe angesammelt hatte und von Familie Hochstrasser ordnungsgemäß entsorgt wird.
Vor dem Abschluss aller Arbeiten konnten sich auch Rosi Hochstrasser und Tochter Michaela an der Spitze ihres Schornsteines ein "Bild" vom Horst selbst, mehr noch aber über Mooskirchen aus rund 30 Metern Höhe machen. Etwas, das auch nicht zur Alltäglichkeit zählt.

Allen Beteiligten vielen herzlichen Dank für das angenehme Miteinander; die Koordination lag bei Bgm. Engelbert Huber

 

Kleine Zeitung, online 12.10.2019:     https://www.kleinezeitung.at/steiermark/weststeier/5705024/Mooskirchen_Mit-der-Drehleiter-ging-es-zur-Reinigung-des-Storchennests